Lehrlingslossprechung 2006:

 

Innerhalb einer festlichen Lossprechungsfeier entließen die Goldschmiede-Innungen Essen, Gelsenkirchen und Niederrhein ihre Junggesellinnen der Prüfungstermine Sommer 2005 und Winter 2005/2006 in den Gesellenstand. Etwa 90 Personen waren am 17. Februar 2006 in die Werdener Domstuben gekommen, darunter 11 junge Damen, die ihre Gesellenprüfung bestanden hatten.

Dank großzügiger Unterstützung der Firmen Flume, Ruppenthal, Heraeus und des Rühle-Diebener-Verlages konnten den Junggesellinnen neben den Gesellenbriefen zahlreiche kleine Aufmerksamkeiten ausgehändigt werden. Besonders geehrt wurden auch in diesem Jahr die Prüfungsbesten. Die beste Prüfungsleistung hatte Frau Vanessa Marx absolviert, die die Prüfung mit einem Gesamtdurchschnitt von 92,92 % Punkten bestanden hatte. Zweitbeste Kandidatin war Pia Werner, drittbeste schließlich Stefanie Nehm aus dem Ausbildungsbetrieb Albert Claßen in Essen.

In Ihrer Begrüßungsrede appellierte Frau Ober-
meisterin Fischer
an die Anwesenden, sich ständig weiterzuentwickeln. Sie empfahl den Junggesellinnen für den Fall der Selbständigkeit die Mitgliedschaft in der Innung und zählte in diesem Zusammenhang die Vor-
teile einer Innungsmitgliedschaft auf. Auch der heutige Tag wäre nicht möglich gewesen, wenn Innungen nicht bestehen würden. Bei dieser Gelegenheit verwies Sie auch auf die Verzehrgutscheine, die den Junggesellin-
nen ausgehändigt wurden. Innungsmitglieder seien aktive Betriebsinhaber, die u. a. auch im Prüfungsaus-
schuss ehrenamtlich tätig seien und mit dazu beitragen würden, dass Prüfungen abgenommen werden könnten. Frau Obermeisterin Fischer appellierte an die Anwesen-
den, Ausbildungsplätze zu schaffen und auszubilden. Auf diese Art und Weise könne der hohe Leistungs-
stand des Goldschmiedehandwerks erhalten bleiben.

Alle Junggesellinnen hatten ihre Gesellenstücke mitgebracht, die nach Beendigung des offiziellen Teils im Rahmen einer kleinen Ausstellung dem breiten Publikum vorgestellt wurden. In lockerem und gemütlichem Rahmen wurden sodann bis spät in die Nacht die Erinnerungen an die Ausbildungszeit ausgetauscht und die Pläne für die Zukunft vorgestellt.

     

 


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